Wissenschaftliche Laufbahn für Frauen

Zum offiziellen Instagram-Account des her.culis Förderprogramms für junge Frauen in der (interdisziplinären) Wissenschaft an der BUW.

Fakultät 1, 2 und 4

her.culis - her cultural interdisciplinary studies

her.culis ist ein Förderprogramm, das vom Graduiertenkolleg 2696 getragen wird. Es spricht gezielt Bachelor-Studentinnen der Fakultäten 1, 2 und 4 an der Bergischen Universität Wuppertal an und hat sich dem Ziel verschrieben, den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs frühzeitig zu fördern und zu stärken. Dieses Programm ist Teil des Engagements der Universität, den Anteil von Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen.

Das Programm geht jeweils über einen Zeitraum von einem Jahr und startet mit der 3. Kohorte im Juni 2026. Es bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, an eigenen Projekten zu arbeiten und wertvolle Kontakte mit Expert*innen zu knüpfen. Darüber hinaus erhalten sie eine Vergütung für ihre Tätigkeit und haben Zugang zu Workshops, die ihre wissenschaftliche Kompetenz weiterentwickeln.

Durch her.culis sollen junge Frauen ermutigt werden, sich frühzeitig mit der Wissenschaft auseinanderzusetzen und ihren Platz darin zu finden. Das Programm unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und bietet die Möglichkeit, sich in ein Netzwerk einzubinden.

 

Bewerbungen bitte bis zum 01.05.2026 an folgende Mail schicken:

herculis[at]uni-wuppertal.de

 

Was bietet das Förderprogramm?

Du kannst Fragen stellen, mehr über wissenschaftliche Forschung erfahren und verstehen, wie die Wissenschaft funktioniert. In gemeinsamen Workshops gehen wir beispielsweise den Fragen nach, was es für Wege oder berufliche Laufbahnen in der Wissenschaft gibt, wie du einen solchen Weg planen kannst und was du dabei beachten musst. Das Programm soll dir helfen, wissenschaftliche Fähigkeiten aufzubauen, damit du eigenständig in der Forschung arbeiten und bei akademischen Projekten punkten kannst. Außerdem wird dein Selbstvertrauen im Umgang mit wissenschaftlichen Kompetenzen gestärkt. Durch die persönliche Betreuung von Mentor*innen aus dem GRK erhältst du hilfreiche Unterstützung.

 

 

Für die Dauer des Projekts wirst du im Rahmen eines Hilfskraft-Vertrags (3 Wochenstunden) vergütet.

Durch die Teilnahme an diesem Programm hast du außerdem die Gelegenheit, durch die Ansprechpersonen ein eigenes Netzwerk aus Expert*innen aufzubauen, von dem du auch über das Programm hinaus profitieren kannst.

Neben der Möglichkeit zur Übernahme in eine WHF-Stelle im GRK oder der Fakultät und einer Aussicht auf spätere Promotionsstelle im GRK steigert die Teilnahme an diesem Programm auch die Attraktivität deines Lebenslaufes für zukünftige Beschäftigungsverhältnisse.

Das erste Jahr des her.culis Förderprogramms ist abgeschlossen – insgesamt waren wir acht Mentees (auch her.culinen genannt), bunt gemischt aus verschiedenen Fächern (Geschichte, Philosophie, Soziologie, Physik, Biologie) und in unterschiedlichen Abschnitten unseres Studiums. 
Im ersten Monat hatten wir her.culinen die Möglichkeit, uns untereinander kennenzulernen. Im Juli 2024 gab es dann ein großes Kennenlerntreffen mit unseren Mentor*innen. Jede von uns hatte eine Mentorin oder einen Mentor aus dem interdisziplinären Graduiertenkolleg Transformation von Wissenschaft und Technik, die oder der uns individuell unterstützen und beraten konnte. Während einer kurzen Sommerpause bestand die Möglichkeit, dieses Mentoring zum Beispiel zur Hilfe bei Hausarbeits- oder Semesterplanung in Anspruch zu nehmen. Im Oktober gab es eine gemütliche Kaffeerunde, um gemeinsam ins neue Semester zu starten.


Da wir Mentees größtenteils eine Promotion anstreben, hatten wir die Möglichkeit, unsere Mentor*innen, die zu der Zeit alle Promovierende waren, im kleinen Rahmen ordentlich auszufragen. Wir informierten uns über die verschiedenen Wege zur Promotion, den Arbeitsalltag an Lehrstühlen und in Graduiertenkollegs und möglichen Vorbereitung im Studium. Dabei konnten frei Erfahrungen ausgetauscht und unsere Fragen beantwortet werden. 
Zum Jahresende hin haben wir Ideen gesammelt, ob und wie wir ein eigenes Projekt initiieren könnten.  Unsere Idee war es, eine Art Stammtisch zu gründen, wo sich vorwiegend Studentinnen fächerübergreifend vernetzen können, die ebenfalls Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere haben. Denn wir haben im Laufe der Monate festgestellt, dass der Austausch unter uns her.culinen sehr bereichernd für uns war und es sehr wertvoll sein kann, gleichgesinnte Kommilitoninnen an der Seite zu haben. Wir haben dafür einen Instagram-Account angelegt und Werbung für den ersten Stammtisch gemacht, der im Januar 2025 stattfand. Dies sollte auch Interessentinnen für die zweite Kohorte ansprechen, da der Bewerbungszeitraum gestartet war. Insgesamt gab es dann im Sommersemester 2025 drei offene interdisciplinary cafés im Milliways (N.10.11a), die zwar klein, aber dennoch gut zum Austausch waren. 

Im April 2025 fand außerdem ein Workshop mit der Stimmtrainerin Anja Dierkes statt, die uns anhand einiger Übungen viele Tipps gab, um unsere Stimme beispielsweise während Präsentationen und Vorträgen effizienter nutzen zu können. 

Mit Fortschreiten des Sommersemesters startete die zweite Kohorte und wir lernten uns kennen, tauschten uns aus und Planungen für einen Lesekreis begannen.  Zum Abschluss unseres Jahres ging es an die Vorbereitungen eines gemeinsamen Sommerfestes, um noch einmal zusammenzukommen, uns bei unseren Mentor*innen zu bedanken und den Staffelstab an die sechs neuen her.culinen weiterzugeben. Am meisten Dank gebührt allerdings unserer Koordination Lena Filzen, die sich ohne viel Vorbereitungszeit auf das Projekt eingelassen hat und uns mit der Organisation von Treffen und Workshops sowie kleinen Selbstreflexionsaufgaben unterstützt und begleitet hat. 
Durch das her.culis-Programm konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen, erhielten individuelle Unterstützung und konnten uns in Bezug auf unsere akademischen Ziele und eigene Projekte weiterentwickeln und vieles lernen.  Wir blicken gerne auf das gemeinsame Jahr zurück! 
von Birgit Galda

her.culinen 2025: Birgit Galda, Philine Higy, Katharina Kröll, Amelie Müller, Minori Nohara, Aleksa Sandkuhl, Josephine Treitz und Josephine Wünsche

 

 

FAQ Bewerbungsprozess

Wer sich bewerben kann:

Es handelt sich bei her.culis um ein Pilotprojekt, welches erstmals 2024 an der Universität Wuppertal angeboten wird. Das Förderprogramm wird ausschließlich für Frauen im Bachelorstudium der Fakultät 1 - Geistes- und Kulturwissenschaften, Fakultät 2 - Human- und Sozialwissenschaften und der Fakultät 4 - Mathematik und Naturwissenschaften angeboten.

Studententische Mitarbeiterinnen (SHK) und weibliche wissenschaftliche Hilfskräfte (WHF) des GRK / IZWT können sich für eine unvergütete Teilnahme ebenso bewerben.

So bewirbst du dich:

Bitte schicke uns zwischen bis zum 01.05.2026 einfach eine kurze E-Mail an herculis[at]uni-wuppertal.de, in der du deinen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben beifügst. Das Schreiben soll circa einen Umfang von einer Seite haben (300 - 400 Wörter).

Deine Informationen helfen uns dabei, dich besser kennenzulernen und deine Eignung für das Programm einzuschätzen.

Hier kannst du dich für das Motivationsschreiben inspirieren lassen ...

Wie wir auswählen:

Unsere Jury besteht, neben unserer Koordinatorin, aus Promovierenden des Graduiertenkollegs und einer HER.CULINE. Wir suchen engagierte Studentinnen mit Interesse an der Teilnahme an her.culis und den verbundenen Einblicken in die Wissenschaft!

Wir freuen uns darauf dich in unserem Programm willkommen zu heißen und gemeinsam eine spannende akademische Reise zu erleben.

Kontakt

Bei Fragen oder Unklarheiten zum Programm schreib einfach eine Mail.

Koordinatorin: Jasmin Dierkes

Adresse: herculis[at]uni-wuppertal.de