Toolbox Chancengerechtigkeit startet in den gemeinsamen Entwicklungsprozess
Toolbox Chancengerechtigkeit startet in den gemeinsamen Entwicklungsprozess
Die Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus, Antialevitismus, antikurdischem Rassismus sowie Antisemitismus in der postmigrantischen Gesellschaft führt zu der Frage, wie Zusammenhänge sichtbar werden können, ohne Unterschiede einzuebnen. Der Vortrag fragt danach, wie Rassismus und Antisemitismus – auch innerhalb von Communities mit Migrationsbezug zur Türkei – zugleich unterschieden und in ihren gesellschaftlichen, historischen und politischen Zusammenhängen zur Sprache kommen können, ohne Gleichsetzungen nahezulegen, gesellschaftliche Widersprüche zu moralisieren oder rechten Vereinnahmungen Vorschub zu leisten.
Ausgehend vom Intersektionalitätskonzept, das aus der Schwarzen Frauenbewegung in den USA hervorgegangen ist, nimmt Prof. Dr. Reyhan Şahin die Frage auf, wie sich solche theoretischen Konzepte auf die deutsche Migrationsgesellschaft beziehen lassen. Dabei geht es nicht darum, unterschiedliche Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse lediglich nebeneinander zu nennen, sondern sie in ihren jeweiligen soziohistorischen Konstellationen und gegenwärtigen Dethematisierungen zu betrachten. Diese und weitere Fragen sollen in der Veranstaltung diskutiert werden und Raum für Fragen und Kommentierungen eröffnen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Teilnahme.
Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:00 Uhr | Hybrid K.11.24 – Hörsaal 33
https://uni-wuppertal.zoom-x.de/j/66244527999?pwd=UQov93NvylCuNh0sbWVQbrRr0dnxxE.1